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Bärenretterin Jill Robinson zu Besuch auf Gut Aiderbichl

Liebe Freunde von Gut Aiderbichl,


nachdem im Februar dieses Jahres die berühmte Verhaltensforscherin Jane Goodall auf Gut Aiderbichl über 1000 Besucher mit ihren Vorträgen über ihre Arbeit begeistert hat, kommt nun eine weitere weltweit bekannte Tierschützerin nach Gut Aiderbichl:

Am Sonntag, den 27. April wird die britische Retterin der Gallen-Bären,  Jill Robinson,  Gründerin von Animals Asia, bei uns auf Gut Aiderbichl in Henndorf bei Salzburg sein, um persönlich über den Fortgang ihrer Projekte in China und die Hintergründe ihrer Arbeit dort zu berichten.


Beginn des Vortrags: 17:00 Uhr

Eintrittspreis: € 15,- / Paten und Mitglieder von Gut Aiderbichl € 10,-


Kartenbestellung unter Tel.: +43 (0)662/625395 oder per Mail
unter
info@gut-aiderbichl.com

Jill Robinson hält ihren Vortrag auf englisch, allerdings wird es ein Handout in deutscher Sprache geben.

Zu diesem Vortrag wird es einen Sonderbus aus Graz geben, direkt vom Tierschutzhaus Arche Noah. Buspreis: € 25,00 p.Person. Abfahrt um 09:00 Uhr von der Arche Noah, Rückkunft ca. 21:30 Uhr in Graz.

Vor nunmehr 15 Jahren veränderte der Besuch einer Bärenfarm im Süden Chinas das Leben von Jill Robinson dramatisch. Sie sah Mondbären in winzigen Käfigen, in denen sie sich nicht rühren konnten. Die Tiere hatten einen ständigen Katheter in der Galle, über denen ihnen mehrfach täglich der Gallensaft abgezapft wurde. Getrocknet ist er ein Wirkstoff der traditionellen chinesischen Medizin. Jill Robinson lernte, wie Bärengalle durch Kräuter ersetzt werden kann und setzt sich seitdem unermüdlich dafür ein, diese grausame Praxis zu beenden. Bereits zwei Jahre später stellte sie die Freilassung genau der Bären sicher, die sie beim Besuch der Bärenfarm gesehen hatte.

Die Rettungsstation im chinesischen Chengdu, wo bereits 219 gequälte Bären aufgenommen wurden, ist das Zentrum der Aufklärungsarbeit von Animals Asia. Die Tierschutzorganisation feiert heuer, am Tag der Eröffnung der Olympische Spiele  ihr zehnjähriges Jubiläum und ist die einzige Institution, die in China aktiv Bären rettet, die für uns unvorstellbare Qualen auf den Horrorfarmen erlebt haben.

„Olympia ist eine einmalige Chance, die Regierung davon zu überzeugen, das Bärenfarming zu beenden“, sagt die ehemalige TV-Journalistin. Mit ihren Vorträgen, die sie auf der ganzen Welt hält, gibt sie tausenden unsäglich gequälten Mondbären eine Stimme.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch zu diesem beeindruckenden Vortrag!

 

Jill Robinson




in diesen winzigen Käfigen werden die Bären gefangen gehalten
und ihnen wird täglich mehrmals Gallenflüssigkeit abgezapft




   
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