Gut Aiderbichl
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25 Häschen u. 5 bunte Vögel. Gut Aiderbichl in Forbes
Aktuell: Gut Aiderbichl bei Forbes (Link). Die Geschichte von 30 Kleintieren in Not führte uns zu einem Menschen, der dringend Liebe und Schutz sucht. Wir konnten den Tieren helfen. Wir sind sehr geehrt über einen sehr großen Artikel über Gut Aiderbichl und vieles mehr im Forbes Magazin.

19.02.2012

Lesen Sie (in Englisch) den Artikel von Michael Tobias im Forbes Magazin

Rettung aus einer Welt der Verzweiflung
Unser Credo: Auch den Kleinsten helfen!
 
Kaum jemand erahnt die Tragödien, die sich mitten unter uns abspielen. In diesem Fall waren es ein Pfarrer und Gemeindevertreter, die sich hilfesuchend an uns gewandt hatten. Eine Mieterin in einer Anlage, die dem Pfarrhaus angeschlossen ist, hielte auf ca. 30 Quadratmetern unzählige Kaninchen. Mitbewohner würden sich beschweren. Die Tierhalterin sei uneinsichtig und unnahbar. Dieter Ehrengruber machte sich mit Tierpflegern auf den Weg. Nach Stunden endlich kam es zu einem Gespräch. Insgesamt handelte es sich um 25 Kaninchen und 5 Wellensittiche. Fünf Kaninchen lebten in einem Küchenschrank - sie waren sehr krank. Und ihre Halterin erklärte, dass sie wüsste, dass sie bald sterben würden. Sie möchte dann bei ihnen sein und ihnen ihre Körperwärme geben. So habe sie es schon mit 40 Hamstern getan. Sie selbst, so haben wir erfahren, wuchs elternlos auf und sehnte sich offensichtlich nach nichts mehr, als nach Liebe, Schutz und Wärme.


Warten auf den Tod

Diese traurige Geschichte ist ein Spiegelbild unserer Gesellschaft. Uns geht die Lebensgeschichte der Frau sehr nahe. Dass wir Menschen uns so schwer tun, zu anderen wie ihr Nähe und Vertrauen aufzubauen, zeigt, wie weit wir uns vom Leben miteinander entfernt haben. Diese Geschichte zeigt aber auch, dass die Politik endlich handeln muss. Jeder Mensch kann sich Tiere kaufen und halten. Ohne vorweisen zu müssen, dass er dazu auch in der Lage ist. So werden weltweit Millionen Tiere zu Opfern. Aber Gesellschaft und Politik sehen weg. Als wäre das Leid der Tiere grundsätzlich letztrangig. Wie müssen sich die fünf Kaninchen im dunklen Küchenschrank gefühlt haben? Und was wäre passiert, wenn es Gut Aiderbichl nicht gäbe?


Batzi, Blauli, Dotti, Elmar und Kauz leben jetzt in einem großen Gehege.

Das Schicksal der Tierhalterin ist sicherlich noch nicht gelöst. Es ist gut möglich, dass wir ihr in einigen Jahren wieder begegnen. Vielleicht dann mit einer großen Anzahl von Katzen oder anderen Tieren. Sie darf ihre Suche nach "Heilung" durch Tiere fortsetzen. Niemand wird sie stoppen. Dabei muss man erwähnen, dass sie die Kaninchen von einem Halter bekommen hat, der sie umbringen wollte. Es war ihre Absicht zu helfen. Doch wenn es um Tiere geht, steht der Wille nicht fürs Werk. Da gehört mehr dazu.


 
Die Haltung von Kaninchen ist auch für uns nicht einfach. Sie benötigen Gehege, in die Wildtiere nicht eindringen können. Trotzdem schöne Ausläufe und die Möglichkeit zu nagen, zu spielen und zu graben. Bei Kaninchen wie diesen gilt es, besonders wachsam zu sein. Sie sind wahrscheinlich inzüchtig. Das hat Probleme mit ihren Zähnen zur Folge und vieles mehr.

Bitte werden Sie Pate oder Förderer. Für alle Tiere von Gut Aiderbichl, denn hier dürfen sie bleiben, bis an ihr natürliches Lebensende.
  
   
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